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Der Umstieg vom Kinder- ins Jugendzimmer

3. Juni 2021

Wenn Kinder zu Teenager werden – das perfekte Jugendzimmer!

Der Sprung vom Kind zum Teenager ist mit großen Veränderungen verbunden, vor allem was die Hobbies und Bedürfnisse des Nachwuchses betreffen. Das lang geliebte Kinderspielzeug bleibt plötzlich unbeachtet in der Ecke liegen, während stattdessen die besten Freunde, Musik und das Smartphone eine immer wichtigere Rolle spielen. Diese Angewohnheiten spiegeln sich auch im Bewusstsein der Kids wider – sie lehnen bunte, kindliche Farben meistens eher ab und greifen zu gedeckten und schlichteren Tönen. Es ist für das Kind in dieser Veränderungsphase besonders wichtig, dass der Wandel von den Eltern verstanden und in weiterer Folge auch aufgegriffen wird: so auch in der Zimmerplanung. Das ehemalige Kinderzimmer muss einem coolen Jugendzimmer weichen.

Entspannen, Schlafen, Lernen, Freunde treffen – der Alltag eines Jugendlichen, oder? Das Zimmer des „jungen Erwachsenen“ erfüllt daher fast genauso viele Funktionen wie eine richtige kleine Wohnung und sollte deshalb auch mindestens so vielseitig eingerichtet sein. Neben einem Schlaf- und einem Schreibtischbereich braucht es auch meistens einen separaten Platz, um alleine oder mit den Schulkollegen gemütlich abzuhängen.

Erwachsenwerden heißt auch loslassen – das Kind darf selbst entscheiden

Eine Sache wollen wir allen Eltern, aus deren Nachwuchs sich plötzlich ein Teenager entpuppt,  vorrangig mitgeben: traut Euch loszulassen! Der Prozess der Abnabelung macht auch vor der Einrichtung nicht Halt. Die Umgestaltung des Kinderzimmers in ein cooles Jugendzimmer begleitet vor allem die Einsicht, dass man hier als Elternteil seine eigenen Wünsche – soweit es geht – zurückstellen sollte.  Ihre Aufgabe ist es, das Kind beratend zu unterstützen; sei es manchmal mit mehr oder weniger Input. Die Gestaltung der Wand oder die Farbwahl der Möbel sollten aber alles Entscheidungen sein, die vorrangig der Teenager selbst für sein Zimmer treffen soll. In diesem Alter wird sehr gerne experimentiert und Neues ausprobiert und auch wenn manche Vorstellungen für uns Eltern nicht plausibel sind, so sollte man auch hier möglichst versuchen, seine persönliche Meinung zurückzustellen.

Wir haben für Euch fünf Tipps zusammengefasst, die Euch und den Kindern den Prozess des Umstiegs vom Kinder- ins Jugendzimmer erleichtern werden.

1. Platz für Neues schaffen – wir starten mit dem Ausmisten des Kinderzimmers!

Damit das Kinderzimmer dem Alter entsprechend mitwachsen und im jungen Teenageralter auch ordentlich umgestaltet werden kann, sollte man zuerst einmal Platz schaffen. Hier bietet sich die perfekte Gelegenheit, das Kinderzimmer von oben bis unten auszuräumen, um anschließend auszumisten. Besonders wichtig ist hier, dass sich die Eltern mit dem Kind zusammen die Zeit nehmen, um gemeinsam alle Regale und Schränke im Zimmer durchzugehen. Denn nur das Kind sollte entscheiden können, welche Gegenstände es noch benötigt und welche nicht. Oft lassen sich so alte Spielsachen, Kinderbücher und zu klein gewordene Kleidung wiederfinden, die den Nachwuchs nicht mehr interessieren oder unbrauchbar geworden sind. Weiter geht es mit dem Rest des Raumes: welche Möbel können bleiben, welche sollten Platz für Neues schaffen? Selbst die Bilder an der Wand können die Atmosphäre eines Zimmers im Handumdrehen verändern und können daher gegebenenfalls ausgetauscht werden.

2. Flexibel bleiben – mit Schrankmodulen und Regalsystemen wachsen Kinderzimmer (fast) automatisch mit

Die Bedürfnisse und Geschmäcker des Kindes verändern sich laufend. Jedes Alters bringt neue Lebensmittelpunkten, Phasen und Lieblingsfarben mit sich. Daher ist es nie verkehrt, schon bei der Planung für das erste Kinderzimmer bei gewissen Möbelstücken an die Zukunft zu denken. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an flexiblen Schrankmodulen und Regalsystemen. Das besondere an ihnen: im Laufe der Jahre lassen sich Regale und sogar Schränke mühelos vergrößern, verkleinern oder einfach umdisponieren.

3. Das Bett an die neuen Bedürfnisse des Jugendlichen anpassen

Auch das Bett kann im adaptierten Jugendzimmer ein Update gebrauchen. Natürlich ist nicht zwangsläufig ein neues fällig, dennoch gewinnen ein Platz zum Abhängen mit Freunden und Übernachtungspartys immer mehr an Bedeutung. In kleinen Räumen macht es hier unter Umständen auch Sinn ein Schlafsofa zu integrieren, welches in eingeklapptem Zustand einen gemütlichen Platz zum Plaudern mit Freunden bietet. Eine besonders platzsparende Möglichkeit, um den Besuch von Übernachtungsgästen zu erleichtern, ist ein von unter dem Bett hervorziehbares Gästebett.

Möchte man keine großen Veränderungen beim Bettenbereich vornehmen, reichen auch oft wenige Zusatzaccessoires, die das Zimmer gleich anders wirken lassen. Ein großzügiges Bett samt dahinter hervorscheinenden Wandverkleidungen oder coolen Tapeten sowie eine kuschelige Tagesdecke und ein Haufen schönen Kissen dienen auch so als gemütlicher Platz zum Abhängen mit Freunden. Bett und „Chilloase“ können daher durchaus ein und der selbe Platz sein.

 

4. Zusätzliche Sitzgelegenheiten für den Besuch von Freunden einplanen

Das private Treffen mit Klassenkameraden ist bei Teenagern ganz hoch im Kurs und auch das eigene Zimmer zu Hause wird als Treffpunkt genutzt. Bequeme Sitzgelegenheiten für den spontanen Besuch von Freunden werden daher immer wichtiger und sollten unbedingt – soweit es geht –  ins Jugendzimmer integriert werden. Sehr beliebt sind hier großzügige Sitzecken, die Platz zum Knotzen bieten und zeitgleich auch als zusätzlichen Stauraum ihren Nutzen finden. Egal ob es sich um ein großes oder eher kleineres Zimmer handelt: stylische Hocker oder Poufs gehen einfach immer! Sie sind besonders flexible sind und vielseitig. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen, Farben und Materialien und sie lassen sich zudem wunderbar miteinander kombinieren.

 5. Gut ausgestatteter Arbeitsplatz für das erfolgreiche Lernen

Umso näher die Matura (=das Abitur) heranrückt, desto höher wachsen auch die schulischen Ansprüche in Bezug auf Hausaufgaben und Schularbeiten. Teenager verbringen somit immer mehr Zeit auf ihrem Schreibtisch und sitzen zudem manchmal sogar stundenlang vor dem Computerbildschirm. Schon kleine Veränderungen beim Schreibtischbereich, erleichtern den Jugendlichen das Lern- und Arbeitserlebnis. Eine große Schreibtischplatte, kombiniert mit genügend Stauraum für Arbeitsmaterialien und Schreibutensilien, bringt Platz und Ordnung und erleichtert das Lernen. Beim Aufbau des Arbeitsbereichs ist immer darauf zu achten, dass sich in unmittelbarer Nähe der Tischplatte Steckdosen befinden. Diese vereinfachen den täglichen Umgang mit Ladegeräten und beugen einen möglichen Kabelsalat inmitten des Zimmers vor. Weitere Tipps haben wir Euch in diesem Blogpost (einfach hier klicken) zusammen geschrieben!